bERND LINNHOFF

Elefanten in Hamm, Elefanten in Mae Sapok

Zuhause in Thailands Norden

Bodos Buch – eine schwere Geburt

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ZUR PERSON


BERND LINNHOFF


Wenn der Zirkus in der Stadt war, in den Fünfzigerjahren im westfälischen Hamm, wussten meine Eltern, wo sie den kleinen Bernd nach der Schule finden konnten: in der Tierschau. Die Vorstellung am Nachmittag interessierte ihn weniger. Er wollte in der Nähe der Wasserbüffel sein, vor den Käfigen der Löwen und Tiger, vor allem aber bei den Elefanten und ihren Pflegern.

Wie so viele Jungs träumte ich damals davon, mit dem fahrenden Volk der Clowns und Dompteure das enge Hamm zu verlassen und weiterzuziehen. In die weite Welt und den Abenteuern entgegen.  Meine Lektüre umfasste nun Titel wie „Mit Blitzlicht und Büchse“; ich verschlang Berichte über Albert Schweitzers Hospital in Lambarene und Reportagen über die Großwildjäger, die im Herzen Afrikas Löwen und Nashörner einfingen für Zoos und Zirkusse in aller Welt. Bernhard Grzimek weckte mit der TV-Reihe „Ein Platz für Tiere“ und Kinofilmen wie „Serengeti darf nicht sterben“ die Faszination einer ganzen Generation für seine tierischen Protagonisten.

Hatari Filmplakat mit Hardy KrügerAls John Wayne und Hardy Krüger im Hollywood-Epos „Hatari“ (Suaheli für „Gefahr“) eigenhändig wilde Zebras, Büffel, Giraffen und ein Nashorn fingen, hatte ich im Kino Schnappatmung. Drei Stunden dauerte das Werk; es spielte in der Nähe Arushas in Tansania. Hardy Krüger kaufte sich anschließend eine Farm in der Nähe des Drehortes, am Fuß des Mount Meru und in Sichtweite des Kilimandscharo. Er lebte dort mehr oder weniger zwanzig Jahre lang, Sohn Hardy Jr. kam dort 1968 zur Welt.

Niemand wäre damals auf die Idee gekommen, die Jäger, ihren Job oder gar Hollywood der Tierquälerei zu bezichtigen – „Hatari“ wurde als romantische Komödie vermarktet.

Bücher, Kino, Tierschau. Doch wo lernte ich am meisten über Tiere, wo wuchsen Interesse und Begeisterung? Im Tierpark meiner Heimatstadt Hamm. Seither haben zoologische Gärten für mich eine reale Daseinsberechtigung. Das Konzept Zoo wird heute kontrovers diskutiert, und der Hammer Tierpark dürfte seinerzeit kaum heutigen Standards entsprochen haben. Doch auch in diesem kleinen Zoo arbeiteten Menschen, die in der Berufung aufgingen, Fasane, Pinguine, Esel oder Löwen zu pflegen.

Seit Mitte des letzten Jahrhunderts hat sich die Welt profund verändert. Das Verlangen von Tierschützern nach „artgerechter Haltung“ rückte Zoos, Zirkusse und Tiere im Tourismus in einen veränderten Fokus.

Beruflich hatte ich lange eher mit Menschen und runden Bällen zu tun als mit Tieren. Nach dem Ende meiner Laufbahn als Sportjournalist wanderte ich 2008 nach Thailand aus. Damit erfüllte ich mir meinen alten, fast schon angeschimmelten Wunsch, einmal im Leben im Ausland zu leben. Elf Jahre sind es inzwischen.

Und 2010 schloss sich der Kreis – ich war wieder ganz nah bei den Elefanten. Und bei einem bezopften, langhaarigen Mann namens Bodo Förster.

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7 Einträge
Claude Hambeck aus Wien schrieb am November 20, 2019:
Ich hatte das Buch für meine dreiwöchigen Cambodia-Tripp als Lesestoff eingepackt. Wie das halt auf so einer Reise ist, bin ich dort nicht gleich zum Lesen gekommen. Erst am Strand von Koh Rong habe ich die Muße gefunden mich dem Buch hinzugeben. Hier hat es mich dann aber voll erwischt. Ich, der ja auf Reisen immer und überall ein äußerst Aktiver bin, war am Stand auf der Liege fast nur mehr auf Lesen unterwegs. Ich habe vieles gelesen was ich bei meinen persönlichen Besuchen in Mae Sapok erleben durfte oder von Erzählungen von Bodo & Co. Bereits wusste, was äußerst berührende, fantastische Erinnerungen und Emotionen ins Gedächtnis zurückkehren ließ. Und ich habe sehr viel Neues über Bodo und sein Viehzeug erfahren dürfen, dass mein Wissen über die grauen Riesen Asiens wieder ein wesentliches Stück erweitert hat und mein Verständnis für Bodo‘s Beweggründe, sein Tun und Handel, noch näher gebracht hat. Danke Bernd, dass du es auf dich genommen hast Bodo‘s Leben in so perfekte Worte, Zeilen, Seiten zu fassen. Da ich eine kurze Phase deiner Arbeit miterlebt habe weiß ich welche Mühe du auf dich genommen hast. Und danke Bodo, dass du dich dazu überreden hast lassen. Und Dank an Beide, dass ihr das bis zum Ergebnis durchgehalten habt - einem grandiosen Buch. Ich hätte mir keinen besseren Begleiter, im literarischen Sinne, für diese Reise wünschen können. Ich hoffe, dass viele Leute das Buch lesen werden und es auch verstehen werden. Dank Bodo‘s Tipp hatte ich auch die Gelegenheit den Ansichtskarten schreibenden Schuldigen für sein heutiges Sein, Dan Koehl, in Siem Reap kennenzulernen. Würde mich interessieren ob es die Karte von Dan heute noch gibt.
Jana aus Berlin (Hoppegarten) schrieb am November 3, 2019:
Auch ich habe das Buch sehr schnell ausgelesen. Wir waren 2014 und 2015 im Oktober, einmal ohne meinen Sohn und einmal mit meinem Sohn(8 ) im Camp. Wir hatten sehr viel Spaß bei den Touren und haben Didi und Bodo live erlebt. Mein Sohn hat seit dem, den Elefanten als Lieblingstier und hat in der Schule Vorträge über diese fantastischen Tiere gehalten. Lieber Bodo, dein Buch hat mich sehr berührt, vielen Dank für die tiefen Einblicke in dein Leben. Die Erinnerungen an den Urlaub wurden dadurch wieder sehr lebendig. Ich hoffe wir werden in den nächsten Jahren die Gelegenheit haben, um wieder mal nach Thailand zu reisen und den Nachwuchs zu begutachten. Liebe Grüße aus Berlin Jana (mit Holger und Felix) Ich warte schon auf die Hörbuchfassung von Bodo gelesen. ;D
Administrator-Antwort von: Bernd Linnhoff
Liebe Jana, herzlichen Dank für deine Zeilen! Bodo+Bernd
Max Freund aus Sevelen Schweiz schrieb am November 2, 2019:
Das Buch war in Zwei Tagen gelesen. Es ist so spannend, dass ich nicht aufhören konnte. Der Auftritt bei Markus Lanz war sehr gut. Für mich war es zu kurz. ich hatte noch eine Stunde Bodo zuhören können.
Administrator-Antwort von: Bernd Linnhoff
Gruezi Max, vielen Dank für deine Zeilen und dein Kompliment! Wir freuen uns, dass dir das Buch gefallen hat. Herzliche Grüße, Bodo+Bernd
Renate aus Wien schrieb am Oktober 27, 2019:
Das Buch wurde am 19.10. geliefert und war am 26.10. ausgelesen. Viele Geschichten kenne ich im O-Ton von Bodo und so wird jeder Tag bei ihm wieder ins Gedächtnis gerufen. Nach einem Treck mit ihm, darf ich behaupten, ein kleines Stück von ihm zu kennen und ein großes Stück Elephant Special Tours in meiner Seele zu tragen. Das Buch ist von Bodos Stil getragen, zeigt Humor, regt aber zum Denken an.... Beim Lesen muss man mal Lachen, mal stehen einem Tränen der Rührung in den Augen. Ich warte gespannt auf Band 2 😉
Inge Nagl aus Bonn schrieb am Oktober 24, 2019:
Ich bin begeistert von dem Buch. Mit den Worten von Bodo erzählt. Sowie man ihn als Nachbar kennt. Ich hoffe, dass viele das Buch kaufen, es lohnt sich auf jeden Fall.
Administrator-Antwort von: Bernd Linnhoff
Hallo Inge, vielen Dank für deine Zeilen!
Ulrich Hansbuer aus Berlin schrieb am Oktober 22, 2019:
Mit Dynamo hat Bodo leider den falschen Verein - aber er hat ein tolles Thema. Und ihr ein tolles Projekt. Viel Erfolg
Administrator-Antwort von: Bernd Linnhoff
Lieber Uli, danke für deine guten Wünsche! Herzliche Grüße nach Berlin, Bernd und Bodo
Stefan schrieb am Oktober 18, 2019:
Ich wünsche Bodo und Bernd richtig viel Erfolg mit diesem außergewöhnlichen Buch!

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