Unsere Sinah: Als Baby in der Elefantenwelt

Unsere Sinah: Als Baby in der Elefantenwelt

Das ist unsere Art zu leben

 

Von rechts: Jana auf Mae Gaeo II, Sinah auf Yaya und ich links auf Phu Chapo

 

Mit elf Monaten ist unsere Sinah erstmals geflogen, von Frankfurt nach Bangkok und weiter nach Chiang Mai, und da saß sie auch schon zum ersten Mal auf einem Elefanten, dahinter natürlich der Mahut. Meine Kinder wuchsen mit den Tieren auf. Elefanten gehören zur Familie, zu unserer Art zu leben.

Sinah auf Phu Kamüng

Es sah schon beim ersten Mal nicht so aus, als ob unsere kleine Tochter Angst hätte. Angst kann uns schützen, aber auch behindern. Gerade in unserer heutigen Zeit sehe ich viele Berichte über Eltern, die ihre Kinder vielleicht zu sehr behüten. Für mich war es selbstverständlich, den Elefanten als Partnern zu vertrauen. Heute, mit elf Jahren, reitet Sinah große Bullen.

Wenn ich bei meiner Familie im Rheinland bin, spreche ich mit meiner Frau Jana und Sinah selten über Elefanten. Man muss nicht immer die Arbeit mit nach Hause nehmen.

 

Sinah 2014 im Camp

 

In meinem Buch erzähle ich, warum unsere alte Dame Mae Gaeo II so eng mit Sinah verbunden ist. Warum es mich so bewegt hat, dass meine Tochter Elefantenführerin werden will. Daheim in Bonn steht sie in diesen Tagen gerade mehr auf Pferde, sie reitet drei Mal in der Woche. Sie hat, da sind wir uns ähnlich, ein ganz spezielles Gespür für Tiere. Das ist doch großartig, oder?

 

 

Unser erstes Kinderprogramm startete 2006

 

Unter unseren Gäste waren schon immer Familien mit Kindern. Vor allem in den Monaten Juni, Juli, August, in den mitteleuropäischen Sommerferien also. Ich ließ mir Zeit mit der Entwicklung eines eigenen Programms für die Kleinen. Mit meiner damaligen Mitarbeiterin Dana habe ich dann etwas auf die Beine gestellt, angepasst an die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Jüngsten. Auch das war damals ziemlich visionär.

 

Vater+Tochter

 

Die Kinder mussten mindestens drei Jahre alt sein, ein Mahut saß hinter ihnen auf dem Elefanten, ab zehn Jahre ritten die Kinder allein. Aber im Wesentlichen machten die Kinder das, was die Erwachsenen auch machten. Das war für die Mädchen und Jungen eine unglaubliche Erfahrung. Und die Eltern hatten meist genug mit sich und ihren Elefanten zu schaffen.

Unser erster Versuch am 28. Februar 2006 besaß gleich eine ganz eigene Dramatik. Morgens früh kam mir unser Mahut Kasem ganz aufgeregt entgegen. Mae Gaeo I, eine erfahrene Kuh, hatte gerade im Wald gekalbt. Bis dahin hatte ich noch keine Elefantengeburt erlebt, das war ein sehr bewegender Augenblick für mich.

Eine Familie mit drei Kindern war bei uns zu Gast, das jüngste war drei jahre alt. Fünf Gäste, fünf Elefanten, und der erste Programmtag begann quasi mit einer Geburt. Mit der Familie ging ich in den Wald zu Mae Gaeo I, legte mich unter sie, und die Kinder konnten das noch nasse Kalb anfassen. Um uns herum wirbelten unsere Mahuts und Mitarbeiter. Sie suchten die Nachgeburt. Ein Elefantenbaby wiegt zwischen 80 und 120 Kilogramm, da kann die Nachgeburt so groß sein wie ein kleines Kind.  „Wo ist sie, wo ist sie?“, riefen unsere Leute, „wenn wir die nicht essen, bringt das Unglück!“ Wir suchten im Halbdunkel mit, und dann platschte das mittlere Kind mit dem Gesicht voran in die Nachgeburt. Der Junge war blutverschmiert, es gab ein Mordsgeschrei.

Die Eltern haben mehr Angst als die Kinder

 

Vereinzelt verhalten sich die Kinder bei der ersten Begegnung mit einem riesigen Elefanten sehr reserviert, und halten einen natürlichen Abstand ein. Doch in der Regel zeigt der Nachwuchs weniger Angst als die Erwachsenen. Denen sage ich dann: „Vertrauen Sie uns, wir werden doch Ihre Kinder nicht in Gefahr bringen.“

Zwanzig Prozent unserer Gäste sind Wiederholungstäter, und meist sind es Familien mit Kindern. Die haben ihre Eltern oft zuhause genervt: „Mama, Papa, wir wollen wieder zu den Elefanten!“ Meist legen die Erwachsenen und ihre Kinder wert darauf, dass unsere Natalie sie betreut – in ihrer Obhut fühlen sie sich besonders gut aufgehoben. Generell gilt: Wenn Kinder und ihre Eltern zusammen mit Elefanten unterwegs sind, ist es für die ganze Familie ein besonderes Erlebnis.

 

Fotos: Elephant Special Tours, Faszination Fernost/B. Linnhoff

Was war da los, Bodo Förster?

Was war da los, Bodo Förster?

Das muss Ende 2001 gewesen sein. In Mae Sapok warteten wir auf Gäste, doch keiner kam („Was für ein Start!“ – Kapitel 8 im Buch). Das war frustrierend. Allerdings wusste ich auch immer noch nicht, wie eventuelle Gäste hochkommen sollten auf den Elefanten. Denn sie sollten von Beginn an im Nacken der Elefanten reiten und nicht im Korb, wie es überall angeboten wurde. Das Gewicht eines Menschen würde kein Problem für die Tiere bedeuten, und ausreichend Pausen sollten sie auch bekommen.

Als das Foto geschossen wurde, hatten unsere zwei Elefanten angesichts fehlender Gäste sogar nur Pausen. Abgesehen von meinen Versuchen, einen praktikablen Aufstieg herauszufinden.

Im Tierpark Friedrichsfelde hatte ich gelernt, über den Fuß aufzusteigen. So machte ich es auch, als ich bei meinem ersten Thailand-Trip 1990 im Camp der Karen auf einen Bullen steigen sollte. Mehr weiß ich nicht mehr, so aufgeregt war ich. Irgendwann war ich oben. Damals wog ich allerdings noch 80 Kilo – auf dem Foto oben hatten sich 40 neue eingefunden.

Keiner hatte zuvor das Reiten im Nacken für Touristen angeboten, da war ich Pionier. Bis dahin blieb der Nacken den Mahuts vorbehalten, den Elefantenführern. Doch in den Nacken mussten meine Gäste erst einmal kommen. Wie so oft, begegnete ich Zweiflern und hämischen Kommentaren.

Aufstieg Mahut

Erkenne den Unterschied

Aufstieg Gast

 

In Thailand merkte ich schnell, dass der Aufstieg über den Fuß des Riesen normalen Mitteleuropäern nicht zuzumuten war. Sie kamen ja nicht alle aus der Kunstturn-Abteilung. So entschied ich, dass die Gäste aufsteigen sollten wie die Mahuts auch: Der Elefant senkt den Kopf, der Gast springt ihm in den Nacken, mit dem Rücken zur  Fahrtrichtung. Der Elefant hebt den Kopf und oben dreht der Reiter, bis er richtig sitzt.

 

 

So machen wir es bis heute. Es gab keine Alternative, auch wenn Schwergewichte das Aufspringen nicht leicht fanden. Manchmal musste ich helfend eingreifen. Doch wenn ich jeden Hintern hätte hochschieben müssen, gäbe es mich heute nicht mehr. Oder nur als chronischen Bandscheibenvorfall.

Fotos: Elephant Special Tours

Bodo Förster: Mae Sapok – mein Dorf in der „Welt“

Bodo Förster: Mae Sapok – mein Dorf in der „Welt“

Der Kampf der Karen gegen die Moderne

 

 

„Im Dorf Ban Mae Sapok in Nordthailand leben die Karen. Urlauber zieht es eher ins nahe gelegene Elefantencamp. So hat sich das Bergvolk seine Traditionen bewahrt, auch wenn die Moderne schon langsam Einzug hält“: So beginnt die Geschichte in der Tageszeitung „Die WELT“, die sich dem Dorf und seinen Bewohnern widmet – mit ihnen lebe ich seit nunmehr zwanzig Jahren Tür an Tür.

 

 

In meinem Buch habe ich ausführlich beschrieben, was es hieß, mich als Westler voll und ganz auf meine Partner einzulassen – eben die Karen, die Meister der Elefantenzunft.

Zur Story: Volk in den Bergen

 

Autor Maik Brandenburg schildert die Atmosphäre und den Kampf zwischen Althergebrachtem und neuen Einflüssen sehr einfühlsam und treffend – und ich bin doch sehr gerührt, dass es „mein“ Dorf in diesen Tagen in eine große deutsche Zeitung geschafft hat.

 

 

Nicht alle Einflüsse der Moderne waren schlecht. Wir waren heilfroh, als die erste befestigte Straße durchs Dorf führte und wir zur Regenzeit nicht mehr durch Schlamm und Morast waten mussten, um am kleinen Kiosk des Mae Win Resorts unser Feierabendbier zu trinken.

Unser Quartier: Eingang zur White House Lodge

 

Mae Sapok hat sich seine dörfliche Atmosphäre bewahrt. Und wir fühlen uns mit unserem Team dort nach wie vor heimisch und willkommen.

 

 

Fotos: Elephant Special Tours (5), Faszination Fernost/B. Linnhoff (5)

 

Bodo Förster: Die Mauer fiel und ich dachte an Thailand

Bodo Förster: Die Mauer fiel und ich dachte an Thailand

Aus dem Tierpark in die freie Natur

 

Foto: privat

 

1989 war ich Elefantenpfleger im (Ost-)Berliner Tierpark Friedrichsfelde. Das Wochenende heute vor exakt dreißig Jahren war für unser Land eine Wende und für mich persönlich auch. Am 9. November 1989 öffnete die DDR die Mauer, einen Tag später feierte ich meinen 27. Geburtstag. Als die Mauer fiel, wusste ich im selben Moment: In einem Jahr bin ich da, wo ich hin will. In Thailand. Das war meine Vision, sie wurde Realität.

Dass einmal meine Autobiografie erscheinen würde, dass mir Menschen schreiben würden: „Lieber Bodo, dir verdanke ich das unglaublichste Erlebnis meiner Lebens!“  – so weit ging meine Vorstellungskraft nicht. Ich wollte Menschen die Faszination Elefant nahebringen, das ist in naturnaher Umgebung leichter als im Zoo. Mit nur zwei Tieren, das hätte mir gereicht.

Mit Frosja und Astra im Tierpark Friedrichsfelde (Foto: Privat)

Heute schaue ich staunend auf das Cover meines Buches und lese gerührt die bewegenden Mails von Frauen und Männern, die bei uns in Mae Sapok zu Gast waren. Ich habe ihnen etwas ermöglicht, was sie ihr Leben lang nicht vergessen werden. Darauf bin ich ohne falsche Bescheidenheit stolz, das ist ein Teil meiner Lebensleistung.

Dass die Einheit unseres Vaterlandes nicht in allen Herzen und Köpfen der Menschen angekommen ist. betrübt mich. Wir können nicht immer nur zurückschauen. Darauf, was schiefgelaufen ist. Wir sind es unseren Kindern und Enkelkindern schuldig, nach vorne zu blicken und auf das, was uns verbindet. Auch mein Buch betont, was uns Menschen eint. Und nicht das, was uns unterscheidet.

Foto: Privat

Wenn ich mir heute die Fotos anschaue aus meiner Zeit im Tierpark, kann ich kaum glauben, unter welch spartanischen Bedingungen wir damals gearbeitet haben – wir Pfleger und vor allem die Elefanten. Kein Wunder, dass mich mein erster Trip in die Natur und die Weite Nordthailands 1990 mein Leben entscheidend veränderte.

Foto: Julian Jeromin

 

 

 

 

Bodo Förster: So war es bei Lanz, Sat.1 und im MDR

Bodo Förster: So war es bei Lanz, Sat.1 und im MDR

Vier Stationen in vier Tagen

War das eine Woche! Halle, Leipzig, Berlin, Hamburg hießen die Stationen meiner Medientour zum Buch „Ein Leben für die Elefanten“. Alles mit dem eigenen Auto. Ich war echt durch, als ich zum Wochenende bei meinem Freund Arne in Berlin gelandet war. Doch ich würde es natürlich immer wieder machen. In wenigen Tagen habe ich viele interessante Leute kennengelernt, mit der Regisseurin Doris Dörrie ein wenig gequatscht und mit dem coolen Verleger Stefan Krücken. Es war schön, dass ich das alles erleben konnte.

Gerne hätte ich meine Mädels dabei gehabt, meine Frau Jana und meine Tochter Sinah. Doch leider waren die Herbstferien gerade vorbei, Sinah musste wieder in die Schule. So war ich dann allein unter all den schönen Menschen.

Die Tour begann am Sonntag, dem 27. Oktober, mit einem zweistündigen Radiointerview im MDR-Studio in Halle. Am Montag folgte die Nachmittagssendung „MDR um 4“ in Leipzig. Dienstagmorgen klingelte der Wecker in Berlin um 5, das  Frühstücksfernsehen bei Sat.1 stand an. Von da aus fuhr ich weiter nach Hamburg. Wegen des DFB-Pokalspiels zwischen dem HSV und dem VfB Stuttgart war schon tagsüber viel los in der Stadt. Da ich zunächst keinen Parkplatz in der Nähe meines Hotels fand, fiel der kurze Schlaf aus, den ich mir vor der Aufzeichnung der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ gönnen wollte. Die Sendung wurde am späten Nachmittag live aufgezeichnet und einen Tag später ausgestrahlt. Zwischenzeitlich traf ich noch den Journalisten Peter Wenig für Geschichten im Hamburger Abendblatt und in der Berliner Morgenpost, inklusive Fototermin im Tierpark Hagenbeck.

In meinem Leben habe ich mit Medien gute Erfahrungen gemacht. Aber ich bin kein Medienprofi. Rund um die Termine blieb ich mit Gwendolyn Simon und Julia Suchorski vom Rowohlt-Verlag in Kontakt. Welche Botschaften wollte ich rüberbringen, was würde mich im MDR, Sat.1 oder bei Lanz erwarten? Für meine Familie war es im Vorfeld wichtiger, wie ich aussehen würde. Also musste ich mir eine neue Hose, neue Schuhe und drei Pullover kaufen. An dieser Stelle kann ich auch gleich das familiäre Fazit meiner Auftritte liefern: „Du bist immer sympathisch rübergekommen. Der gelbe Pullover beim MDR stand dir am besten!“

Aber wie fällt mein Fazit aus?

Vor den Sendungen war ich immer ein wenig nervös, aber sobald ich im Studio  saß, legte sich das. „MDR um 4“ war für mich ein Heimspiel, und so fühlte ich mich auch. Mit einer halben Stunde stand mir dort die meiste Zeit zur Verfügung, der Moderator hatte das Buch gelesen und war gut vorbereitet. Im Sat.1-Frühstücksfernsehen blieb das Gespräch bei meinen drei Kurzeinsätzen weitgehend an der Oberfläche. Irgendwann stürmte auch noch eine Influencerin auf mich zu, um mich fünf Minuten lang für ihren Instagram-Kanal zu interviewen; ihren Namen konnte ich mir leider nicht merken.

Lanz war dann eine ganz andere Kategorie als die Sendungen vorher.

Speziell vor diesem Auftritt erhielt ich von verschiedenen Seiten diverse Tipps. Darunter auch den, im Sitzen meine Beine übereinanderzuschlagen. Das konnte ich aber nicht in meinen neuen Jeans, sorry. Wer die Sendung gesehen hat weiß, wie sie ablief. Eine knappe Stunde lang wurde über die Debattenkultur in unserem Land diskutiert, natürlich ging es auch um das Wahlergebnis in meiner Heimat Thüringen.

Ich war zwar außen vor bei der Diskussion, aber zwischenzeitlich platzte mir dann doch der Kragen, und so meldete ich mich ungefragt zu Wort. Tenor: „Ich bin zwar nur der Tierfritze, aber wir sollten auch mal über die 76 Prozent reden, die nicht die AfD gewählt haben. Generell sollten wir wieder viel mehr über das reden, was uns eint. Und nicht immer über das, was uns trennt.“ Das Studiopublikum, darunter auch meine alte Weggefährtin Birgit Sieberling, applaudierte.

Nachdem Gespräch des Moderators mit Doris Dörrie war ich dran. Mir war immer klar, dass ich die kleinste Nummer sein würde, ein Anhängsel. Mir blieb nicht viel Zeit. Und ich bin, das sagte ich schon, nicht erfahren in TV-Liveauftritten. Die Bilder, die zu meinem Auftritt aus unserem Camp in Thailand eingespielt wurden, waren toll und halfen mir, die Leute mitzunehmen im Sinne unserer Elefanten. Es war für mich alles in allem keine leichte Situation, und dafür habe ich das aus meiner Sicht ganz gut gemacht. Das Echo vieler Menschen hat mich darin bestärkt. Auch im Studio gab es viel Beifall; nach der Sendung kamen einige Zuschauer auf mich zu und klopften mir auf die Schulter.

Zu guter Letzt war auch noch Peter Wenigs Story im Hamburger Abendblatt toll aufgemacht und geschrieben, so war ich mit der Woche absolut zufrieden. Und ich habe einiges gelernt. Zum Beispiel, dass wir Elefantenleute uns nicht klein machen dürfen. Auch wir sind Tierschützer, das habe ich wohl glaubwürdig vermittelt. Bild links: Bodo bei Hagenbeck (Foto: Hamburger Abendblatt)

 

 

Marius und Karl (Foto: privat)

Es folgte der private, der gemütliche Teil. Im Tierpark Hagenbeck traf ich mich mit Elefantenpfleger Marius Kienzle. Er hat schon bei uns im Camp in Nordthailand gearbeitet. Er ist noch jung, ihm traue ich zu, einmal ein großer Elefantenmann zu werden. Ein solcher war und ist mein Vorbild Karl Kock. Mit Karl habe ich mich ebenfalls getroffen. Erst haben wir im Tierpark-Restaurant gegessen, dann sind wir an die Dönerbude zum Raki-Saufen gegangen. Wie wir Elefantemleute das manchmal so machen. Karl ist 84 und gerade erst ein paar Monate in Rente – ihn haben die Elefanten jung gehalten.

Was bleibt unter dem Strich von einer turbulenten Woche? Ich habe gemerkt, wie gegensätzlich die Welten sind, in denen wir leben – die Menschen in Deutschland generell, die anderen Gäste in den Sendungen und ich, der Deutsche aus Thailand. Aber wir brauchen alle Menschen, wenn wir etwas für die Elefanten verändern wollen. Nicht nur die Insider. Wie versöhnen wir die konträren Welten? Das ist für mich die größte Herausforderung.

Bilder zum Buch – Prolog: Lampang

Bilder zum Buch – Prolog: Lampang

Die Lokomotive von 1990 ist immer noch da

Erinnerungen. Eine wichtige Station in meinem Leben: Der Bahnhof von Lampang. Hier kam ich an 1990 – noch 60 km bis zum Ziel

Sie steht heute noch da – die Lokomotive, die mich 1990 in Lampang am Bahnhof empfing. Doch damals hatte ich keine Augen für die historische  Lok oder die anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt, die etwa 100 Kilometer südöstlich von Chiang Mai liegt.

Foto: Worldatlas

Zu den Sehenswürdigkeiten Lampangs gehörten schon vor knapp dreißig Jahren Tempel wie der Wat Phra Kaeo Don Tao oder der Wat Si Rong Mueang, der 1905 im burmesischen Stil erbaut wurde.

Besonders populär sind Touren in einer der Pferdekutschen, die ebenfalls zu den Wahrzeichen der Stadt gehören.

Foto: Faszination Fernost/B. Linnhoff

Bilderbogen der Stadt Lampang

 

Fotos: B. und M. Linnhoff

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